10 Jahre Forst Thal

Als Zweckverband organisiert bewirtschaftet Forst Thal die Wälder der beiden Bürgergemeinden Balsthal und Mümliswil-Ramiswil. In diesem Jahr feiert Forst Thal sein 10jähriges Bestehen und lädt zu diesem Anlass am Samstag, 19. Mai 2018 herzlich in den Wald ein.

Während sich Kinder und Jugendliche von über 25 Schulklassen am Freitag, 18. Mai aktiv im Wald mit der Materie Holz aktiv auseinandersetzen, präsentiert sich Forst Thal am Samstag, 19. Mai der Öffentlichkeit. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, den freien Rundgang von 09:30 - 16:00 im Widenweidli in Balsthal zu absolvieren.

Auf dem Rundgang erleben Sie 15 Themenposten wie:

  • Holzrücken wie in früheren Zeiten
  • Die Holzernte heute - unser neuer Schlepper in voller Aktion
  • Baumpflege - unsere Kletterspezialisten am Werk
  • Kreieren von Holzskultpuren mit der Motorsäge
  • Fertigen von Bänkli und Brünneli
  • und viele weitere, sehr interessanten Themen.


Besuchen Sie diesen einmaligen Anlass am Samstag, 19. Mai 2018 in Balsthal. Parkmöglichkeiten sind vorhanden, bitte der Beschilderung folgen.

Forst Thal freut sich auf Sie!

Forst Thal 10 Jahre

Eigener Forstschlepper für Forst Thal

Seit 2008 bewirtschaftet Forst Thal die Wälder der beiden Bürgergemeinden Balsthal und Mümliswil–Ramiswil. Zudem berät und betreut Forst Thal die Privatwaldbesitzer der beiden Gemeinden.
Forst Thal beschäftigt einen Revierförster und drei Forstwarte. In der Pflege und Reduktion von übergrossen Gartenbäumen bieten zwei Baumpfleger optimale Lösungen um eine lange Lebensdauer der Bäume zu ermöglichen. Die Lehrlingsausbildung geniesst in unserem Forstbetrieb einen hohen Stellenwert.

Nach eingehender Evaluation im Frühjahr durch den Betriebsleiter, und Genehmigung der Finanzierung durch die entsprechenden Gremien, konnten die beiden Forstfachleute ihr neues Werkzeug am 8. Dezember übernehmen. Ramon Schindelholz wird als Teamleiter die planerischen Aufgaben verantworten. Ramon Bergamin den Schlepper, HSM 805-HD, während der Holzernte umsichtig fahren.
Mit der Beschaffung eines eigenen Forstschleppers können die Abläufe in der Holzernte optimiert und die Arbeitssicherheit erhöht werden.

Schleppercoll klein

Ramon Schindelholz und Ramon Bergamin vor ihrem neuen Arbeitsgerät

Guldentaler Kalender

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Holzbildhauer Gustav Grolimund gewidmet

Ein Lebenswerk als Jahreskalender

Der Guldentaler Kalender erscheint 2018 erstmals in Farbe. Die 22. Ausgabe unter dem Patronat der Bürgergemeinde Mümliswil-Ramiswil ist dem in Guldental aufgewachsenen Holzbildhauer Gustav Grolimund gewidmet. Vielen Mümliswilern dürfte der 1934 geborene Bürger von Beinwil als langjähriger Gestalter ihrer Fasnachtsplaketten bekannt sein. Sein Lebenswerk umfasst aber ein weites Spektrum, welches mit dieser Publikation erstmals in seiner Vielfalt gewürdigt wird. Von Grolimund mit Zierwerk geschmückte Orgeln erklingen im fernen Tokyo, in Holland und in Städten wie Linz, Regensburg, Göttingen oder Basel. Aber auch in den nahen Kirchen von Kestenholz, Oberbuchsiten, Ramiswil oder Beinwil hat der bis vor kurzem in Walterswil tätige Kunsthandwerker unübersehbare Spuren hinterlassen. Die Denkmalpflege wusste seine professionell ausgeführten Restaurationen und Rekonstruktionen über viele Jahre hin zu schätzen.

Daneben hat er immer wieder auch eigene EntwürFoto 3fe umgesetzt, die als Reliefs oder Skulpturen in öffentlichen Gebäuden ihren Platz gefunden haben.

Nachdem Grolimund kürzlich altershalber Stechbeitel und Klüppel zur Seite gelegt hat, zeichnet diese Publikation seinen Lebensweg nach. Der Redaktion des Historischen Vereins Guldental fiel die Auswahl nicht leicht. Viele weitere Werke hätten es ebenfalls verdient, in den Kalender aufgenommen zu werden. Am Mittwoch, 22. November, bietet sich im Anschluss an die Rechnungsgemeindeversammlung der Bürgergemeinde Mümliswil-Ramiswil im Mümliswiler Bürgerhaus die Gelegenheit, durch eine Präsentation Gustav Grolimunds Werk in seiner ganzen Breite kennenzulernen. Der Kalender ist zum Preis von 25 Franken erhältlich, in Mümliswil im Museum Haarundkamm, bei Blumen Deco Buntspecht, bei der Gemeindeverwaltung und der Raiffeisenbank, in Balsthal bei Papeterie Liselotte sowie an Verkaufsstellen in weiteren Gemeinden. Eine Postzustellung kann telefonisch unter 062 530 15 99 (Irene Saner) angefordert werden.

Bildlegenden:

1.       Die Titelseite des neuen Guldentaler Kalenders 2018

2.       „Friede im Himmel und auf Erden“, dieses Werk von Gustav Grolimund ziert das Titelblatt des neuen Guldentaler Kalenders.

3.       Der 83jährige Gustav Grolimund in seinem Atelier

Bürgerratsreise 25.-27.08.2017

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Am Freitagmorgen 06.45h treffen wir uns in der Kätzlimatt. Toni chauffiert uns mit einem sehr komfortablen Bus sicher nach Visperterminen Bushaltestation Bächji. Wie war das jetzt mit dem Gepäck? Wird es abgeholt und ins Hotel gebracht oder doch nicht? Wir entscheiden uns, dies selber in die Hand zu nehmen,Toni fährt das Gepäck zum Hotel, Dani begleitet ihn, aber wie kommen sie denn zurück, den Bus lassen sie ja beim Hotel stehen? Kein Problem, sie fragen einfach 2 nette Damen welche die beiden mit dem Auto zu uns zurückbringen…

In der Zwischenzeit ist auch unser Wanderleiter Heinz für die Weinwanderung durch den höchst gelegenen Weinberg Europas eingetroffen. Nun kanns richtig losgehen. Viel Spannendes erzählt uns Heinz über den Weinanbau, die verschiedenen Parzellen und über ihren „besten“ Wein den Heida.IMG 8372

Das Apéretif haben wir uns dann redlich verdient, ein Schluck Weisswein darf im Wallis und bei der Weinwanderung natürlich nicht fehlen und dazu ein feines Früchtebrot. Der Besuch in der  Jodern Kellerei, in welchem die Trauben verarbeitet werden, rundet unseren ersten Teil wunderbar ab. 500‘000 Flaschen Wein werden jährlich abgefüllt, alle haben wir nicht probiert, aber wieviele verschiedene Weine warens wohl??? Zum Glück gabs eine "Walliser Platte" dazu. Beim Raten um welchen Wein es sich handelt, waren einige von uns top, die andern müssen noch etwas üben J. Geschmeckt hats allen!

Dann gings zum Hotel der Grossteil der Gruppe nahm das Postauto und und ein paar gingen zu Fuss…

Unser nächster Programmpunkt die „kulinarische Dorfführung“. Was uns wohl erwartet? Julian unser Dorfführer war einfach genial, die Tärbiner haben viele „alte“ Häuser erhalten. Neben dem Backhaus, der Schmiede, einem alten Schulzimmer und vielem mehr haben wir sehr viel Interessantes erfahren. Nebenbei wurde jeder Gang in einem anderen Restaurant serviert, sehr originell, kurzweilig und ganz wichtig, es hat total Spass gemacht!

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Am Samstag stand dann „wandern“ auf dem Programm. Mit dem Sessellift hoch bis Giw (2000 m über Meer), begleitet mit einem Glas Heida und dies um 09.30h… Zu Fuss machten wir uns auf zum Gebidum See. Der steile Anstieg hat viele Schweisstropfen gekostet. Der wunderbare See und der Ausblick entschädigte aber alles. Dann gings weiter auf dem Höhenweg bis Gspon (ca. 3h). Eine abwechslungsreiche Wanderung mit einem tollen Panorama.

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Im hübschen Gspon angekommen waren dann alle ein bisschen hungrig und durstig.

Auf dem Rückweg nahm dann die Hälfte unserer Gruppe (teils wegen Blasen/teils anderen Schmerzen) die „Bahn/Zug/Postauto“ Variante nach Visperterminen und die andern nahmen den unteren „Höhenweg“ zurück nach Giw. Unsere wilde Rita hatte auch nach 5 Stunden Marschzeit noch nicht genug und ist dann noch bis Tärbinu hinuntergelaufen bzw. fast gesprungen… Wir andern nahmen den Sessellift J.

Am Abend durften wir dann im Restaurant Heida den Tartarenhut geniessen. Soviel geschwitzt beim Essen haben wir schon lange nicht mehr oder eben noch gar nie. Aber fein wars…

Den Sonntag hatten wir dann einfach mit einer gemütlichen Fahrt nach Hause „geplant“. Toni hatte die gute Idee über den Grimsel/Brünig zu fahren und unterwegs noch einen Mittagshalt einzuschalten. Dies haben wir dann auch gemacht.

Eine wunderbar lustige, unterhaltsame, sonnige, fröhliche, lehrreiche und tolle Reise hat in Mümliswil wieder ihr Ende gefunden. Tärbinu behalten wir alle in schöner Erinnerung. Ich freue mich aufs nächste Mal :-)

Woodvetia-Figur von Kathrin Altwegg mit Holz aus Balsthal gefertigt.

Am Donnerstag, den 17. August wurde die Holzfigur von Frau Kathrin Altwegg auf dem Weissenstein enthüllt. Die Atomphysikerin Altwegg war für das Messinstrument verantwortlich, welches  auf der Raumsonde Rosetta die Komposition des Kometen Tschuri von 2014 bis 2016 untersuchte.

Die Figuren werden aus einem Baum aus der Region hergestellt, in der die jeweilige Persönlichkeit gelebt oder gewirkt hat. Die dafür ausgewählte Hagebuche stammt wie Frau Altwegg aus Balsthal und wurde von Forst Thal bereitgestellt.

WOODVETIA – Aktion für mehr Schweizer Holz fertigt in Zusammenarbeit mit Künstler Inigo Gheyselinck lebensgrosse Figuren von Schweizer Persönlichkeiten. Erfahren Sie hier mehr dazu: www.woodvetia.ch/de/holzfiguren/kathrin-altwegg

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Bilder Forst Thal

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